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Standortauswahlverfahren Endlagersuche

Im Gesetz zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle (Standortauswahlgesetz – StandAG) wird das Verfahren festgelegt, mit dem ein „Standort mit der bestmöglichen Sicherheit“ für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle ermittelt werden soll.

Hierzu wurde am 28.09.2020 durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) als Trägerin des Vorhabens der Zwischenbericht Teilgebiete vorgelegt. In diesem wurden 90 Teilgebiete in Deutschland benannt, die aus geologischen Gründen für ein Atommüll-Endlager geeignet sein könnten und rund 54% der Fläche der Bundesrepublik umfassen.

In diesem Zwischenbericht sind insgesamt vier Teilgebiete im Landkreis Leer aufgelistet, die teilweise übereinanderliegen und im derzeitigen Verfahrensstand als geeignet erscheinen. Hierbei handelt es sich um eine Salzstruktur direkt nördlich der Insel Borkum (Teilgebiet 046) sowie um großräumige Teilgebiete des Wirtsgestein Tongestein im Kreisgebiet (Teilgebiete 004, 006, 007).

Zur Prüfung der Teilgebiete wurde ein Gutachten zur fachlichen Einschätzung der betroffenen Teilgebiete 006, 007, 046 im Landkreis Leer beauftragt. Dieses Fachgutachten wurde im Rahmen des Ausschusses für Kreisentwicklung, Umwelt und Natur des Landkreises Leer am 04.10.2021 von Herr Dr. Chaudry, Öko-Institut e.V., vorgestellt. Um die allgemeine Öffentlichkeit über die Ergebnisse zu informieren, wird das Gutachten allen Interessierten zur Verfügung gestellt.

Hier sind das Gutachten und die Unterlagen zur Ausschusssitzung vom 04.10.2021 einzusehen

Unterstützung:

Das Niedersächsische Umweltministerium hat finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um die betroffenen niedersächsischen Gebietskörperschaften bei der fachlichen Einordnung des Zwischenberichts Teilgebiete zu unterstützen. Der Landkreis Leer hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Wie geht es weiter?

Bei dem gesamten Verfahren der Standortsuche handelt es sich um einen mehrjährigen Prozess, in dem die Öffentlichkeit durch verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung informiert und mitgenommen werden soll, wie z.B. durch die Fachkonferenz Teilgebiete.

In weiteren Schritten wird die Vielzahl der Teilgebiete überprüft und anhand weiterer Kriterien werden Standortregionen für die übertägige Erkundung ermittelt.

Der Landkreis Leer begleitet den Prozess weiterhin durch die Teilnahme an den Veranstaltungen.

Weitere Informationen finden Sie hier

  • Zum Zwischenbericht Teilgebiete der BGE

www.bge.de/de/endlagersuche/wesentliche-unterlagen/zwischenbericht-teilgebiete

  • zur interaktiven Karte mit den Teilgebieten und identifizierten Gebiete sowie den ausgeschlossenen Gebieten:

www.bge.de/de/endlagersuche/zwischenbericht-teilgebiete

  • zu den einzelnen Teilgebieten im Überblick:

www.bge.de/de/endlagersuche/zwischenbericht-teilgebiete/liste-aller-teilgebiete/

  • zur Fachkonferenz Teilgebiete

www.endlagersuche-infoplattform.de/Endlagersuche/DE/Beteiligung/Fachkonferenz_node.html

  • zur BGE als Vorhabenträgerin der Endlagersuche:

www.bge.de/de/endlagersuche/

  • zum Begleitforum Niedersachsen des Nds. Umweltministeriums:

www.begleitforum-endlagersuche.de/

  • zum Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) als Aufsicht bei der Suche und Beteiligung für die Öffentlichkeit

www.base.bund.de/DE/themen/soa/soa_node.html;jsessionid=6DA54.2_cid382

  • zum zentralen Informationsangebot des BASE:

www.endlagersuche-infoplattform.de/webs/Endlagersuche/DE/_home/home_node.html

  • zum Standortauswahlgesetz (StandAG):

www.gesetze-im-internet.de/standag_2017/BJNR107410017.html