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Ehemalige Jüdische Schule Leer
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Ehemalige Jüdische Schule Leer
Forschen. Lernen. Begegnen. Gedenken.

*** Die EJS bleibt aufgrund der aktuellen Corona-Lage und der Verordnung des Landes bis auf Wei­te­res geschlossen.***


Die Ehemalige Jüdische Schule Leer (EJS) ist eine Gedenk- und Begegnungsstätte in Trägerschaft des Landkreises Leer. Als letzter „steinerner Zeuge“ der Synagogengemeinde Leer widmet sie sich dem Gedenken an jüdische Bevölkerung aus dem Landkreis. Zu ihren Kernaufgaben gehören die Erforschung, Vermittlung und Präsentation jüdischer Lokalgeschichte sowie Veranstaltungen zu aktuellem jüdischen Leben in Deutschland. In der Einrichtung werden die Dauerausstellung zur Schule mit Interviewsequenzen ehemaliger Schüler, wie Ilse Polak, Albrecht Weinberg und Manfred Gans, sowie wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. Führungen für Schulklassen und interessierte Gruppen sind auf Anfrage gern durchführbar.

Bevorstehende Veranstaltungen

Digitales Puppentheater für Jung und Alt von Bubales I 28.02.2021 von 14 bis 20 Uhr

Anlässlich des Purim-Fests am 25. und 26. Februar präsentiert die Ehemalige Jüdische Schule Leer das digitale Puppentheater „Persien sucht die Super-Queen“ - Die Seifenoper zum Purim-Fest.

Das biblische Buch Esther wird zu jedem Purimfest vorgelesen und so erzählt uns das jüdische Puppentheater Bubales diese uralte Geschichte auf ganz unkonventionelle Weise nach. Die alten Bubales-Puppen erwachen zum Leben und führen das fast vergessene Stück aus dem Jahr 2009 vor modernen Berliner Kulissen vor. Das jüdische Waisenmädchen gewinnt einen Wettbewerb und wird zur Königin und Ehefrau des Königs von Persien. Ihre neue Macht setzt Esther zusammen mit ihrem Onkel Mordechai gekonnt ein, um das jüdische Volk vor den Intrigen des bösen Wesirs Haman zu retten. 

Das digitale Theaterstück – ca. 40 Minuten – ist für Jung und Alt (von 6 bis 120 Jahren) gemacht und wird am 28.02.2021 von 14 bis 20 Uhr unter folgendem Link gezeigt:

www.bubales.de/EJSLeer  

Viele Spaß beim Abschauen. Es lohnt sich!


Anschließend verlosen wir zwei Bubales-Purim-Bücher! Und so funktioniert es:

    • Quiz zum Film runterladen:

Purim-Fun-Quiz-Fragen (PDF, 7,3 MB)

  • Quiz ausfüllen und ankreuzen, was im Film mit der biblischen Esther-Erzählung übereinstimmt und was nicht. Ausgefüllten Quiz an folgende Adresse schicken: ejs@lkleer.de

Die ersten beiden richtigen Einsendungen gewinnen!

»Materialkoffer Judentum« für den Schulunterricht

Lehrende haben künftig die Möglichkeit, einen Materialkoffer zum Thema Judentum bei der Ehemaligen Jüdischen Schule Leer für den Einsatz im Schulunterricht auszuleihen.

Mit Hilfe von Ritualobjekten wie Gebetsriemen und Chanukka-Leuchter, den dazugehörigen Erklärungen sowie ausgewählter Literatur soll den Schülern jüdische Kultur und Religion vermittelt werden.

Für Reservierungsanfragen bitte per Mail an die EJS wenden: ejs@lkleer.de

»Gedruckter Rundgang durch die EJS«
Ein Projekt von Schüler*innen des Teletta-Groß-Gymnasiums Leer

Schüler*innen des Teletta-Groß-Gymnasiums Leer haben innerhalb ihres Seminarfachs unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Claudia Lax eine Broschüre erstellt, die einen Museumsrundgang durch die einzelnen Räume der Ehemaligen Jüdischen Schule (EJS) in Leer bietet. Das kleine Buch erzählt von der Geschichte des Gebäudes und den Menschen, die dort einst gelernt, gelehrt und gelebt haben. Erwähnung finden ebenfalls Themen zum Denkmalschutz und zur EJS als Kulturdenkmal. Die Arbeit ist im Rahmen des „denkmal aktiv“ Projektes „Die Ehemalige Jüdische Schule als lebendiger Lernort“ von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert worden. Sie ist das Resultat einer einjährigen Auseinandersetzung der Kursteilnehmenden mit jüdischer Regionalgeschichte und deren baulicher Präsenz in der Stadt Leer sowie der heutigen Nutzung der Überreste. Das Projekt wurde fachlich von der EJS, dem Stadtarchiv Leer, der Stadtbibliothek Leer sowie dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege unterstützt. Auf breiter Basis haben Schüler*innen zu geschichtlichen und baulichen Themen recherchiert, Exkursionen z.B. zur Groninger Synagoge und der Gedenkstätte Esterwegen unternommen, ihr Fachwissen erweitert und schließlich ihre Ergebnisse dokumentiert.

Der gedruckte Rundgang lädt dazu ein, die Ehemalige Jüdische Schule Leer eigenständig zu erkunden und hält viele interessante Themen und Details bereit. Gäste erhalten einen großen Einblick in die Geschichte des Hauses und Hinweise zu baulichen Besonderheiten. Die Broschüre ist ab sofort kostenfrei zu den Öffnungszeiten donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr in der Ehemaligen Jüdischen Schule Leer, Ubbo-Emmius-Straße 12, 26789 Leer erhältlich.

Anmerkung: Das Gruppenbild wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen.

Forschen

In der Stadt Leer verortet, aber mit dem Weitblick auf das Kreisgebiet, wird in der Ehemaligen Jüdischen Schule zu Themen jüdischer Geschichte geforscht. Zu Forschungs- und Vermittlungszwecken führt und sammelt die EJS Zeitzeugeninterviews mit regionalem Bezug. Als assoziierte Sammlungsstelle des Visual History Archives der University of Southern Carolina stellt sie Zeitzeugeninterviews zur Verfügung: Visual History Archive, PDF

Projekt “Jüdisches Leben im grenznahen Raum“

Lernen

Als außerschulischer Lernort bietet die Ehemalige Jüdische Schule die Möglichkeit, die Geschichte des Hauses als Teil der Stadtgeschichte zu entdecken und Schülerbiografien kennen zu lernen. Führungen für Schulklassen können, je nach Alters- und Wissensstand, verschiedene Themenschwerpunkte haben:

*Schwerpunkt: jüdische Kultur, Religion und Festtage

*Schwerpunkt: Zeitzeugeninterviews

Derzeit bietet die EJS ein besonderes Seminar mit Exkursion in die Groninger Synagoge an: Seminar & Exkursion, PDF

Begegnen

Als Begegnungsstätte und Plattform soll die EJS dem generationsübergreifenden Austausch dienen. Ziel ist dabei die Verständigung und der Abbau von Stereotypen.

Gedenken

Gedenken und Erinnerung an jüdische Bevölkerung aus dem Landkreis bilden einen wichtigen Schwerpunkt der Einrichtung. Im Rahmen von Sonderausstellungen wird das Thema aufgegriffen.

Barrierefreiheit

Die Ehemalige Jüdische Schule ist barrierefrei zugänglich. Ein Fahrstuhl im Altbau ermöglicht den Gästen barrierefreien Zugang in das Obergeschoss.

Kontakt

Leiterin Ehemalige Jüdische Schule
Ubbo-Emmius-Straße 12
26789 Leer (Ostfriesland)
Karte anzeigen

Telefon: 0491 99920832
E-Mail senden

Postanschrift

Landkreis Leer
Amt für Schule, Bildung und Kultur
Ehemalige Jüdische Schule
Bergmannstraße 37
26789 Leer

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Führungen nach Vereinbarung möglich. 

Eintritt und Führungen sind kostenfrei.

"Jüdisches Leben im grenznahen Raum"

Ehemalige Jüdische Schule
Forschungsprojekt »Jüdisches Leben im grenznahen Raum«
Ubbo-Emmius-Straße 12
26789 Leer (Ostfriesland)
Adresse über Google Maps »

Telefon: 0491 99920834
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Das aktuelle Factsheet zum Projekt der Ehemaligen Jüdischen Schule «Jüdisches Leben im grenznahen Raum« gibt es hier zum Herunterladen als PDF:

Factsheet April 2020

Factsheet April 2019

Factsheet Mai 2018